{"id":1438,"date":"2025-03-01T20:22:47","date_gmt":"2025-03-01T19:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/?p=1438"},"modified":"2025-03-01T20:24:04","modified_gmt":"2025-03-01T19:24:04","slug":"nigeria-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/index.php\/2025\/03\/01\/nigeria-2025\/","title":{"rendered":"Nigeria 2025"},"content":{"rendered":"<div id=\"pl-1438\"  class=\"panel-layout\" ><div id=\"pg-1438-0\"  class=\"panel-grid panel-has-style\" ><div style=\"padding: 100px 0; \" data-overlay=\"true\" class=\"panel-row-style panel-row-style-for-1438-0\" ><div id=\"pgc-1438-0-0\"  class=\"panel-grid-cell\" ><div id=\"panel-1438-0-0-0\" class=\"so-panel widget widget_sow-editor panel-first-child\" data-index=\"0\" ><div style=\"text-align: left;\" data-title-color=\"#443f3f\" data-headings-color=\"#443f3f\" class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-1438-0-0-0\" ><div\n\t\t\t\n\t\t\tclass=\"so-widget-sow-editor so-widget-sow-editor-base\"\n\t\t\t\n\t\t>\n<div class=\"siteorigin-widget-tinymce textwidget\">\n\t<p><strong>55. Eye Camp vom 13.1.-21.1.2025 in Ihitte\/Uboma<\/strong><\/p>\n<h2>Teilnehmer\/innen<\/h2>\n<ul>\n<li>Univ. Prof. Dr. Clemens Vass, Wien<\/li>\n<li>DGKS Josefine Vass, Wien<\/li>\n<li>Univ. Prof. Dr. Claudette Abela-Formanek, Wien<\/li>\n<li>Dr. Cornelia Hirn, Wien<\/li>\n<li>Dr. John Falasinnu, Wien<\/li>\n<li>Dr. Nikolaus Hommer, Wien<\/li>\n<li>DGKS Michaela Haas, Wien<\/li>\n<li>Ing. Werner Haas, Wien<\/li>\n<li>DGKS Lisa Theuretzbachner, Wien<\/li>\n<\/ul>\n<p>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1206\" src=\"http:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/team12025.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"758\"\/>\n<\/p>\n<h3>Gastgeber<\/h3>\n<p>Father Mag. Dr. Emeka Emeakaroha, One Heart, Dr. Emeka's Vision f\u00fcr Entwicklungszusammenarbeit und V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung<\/p>\n<h2>Ort<\/h2>\n<p>Ihitte\/Uboma, ungef\u00e4hr 200 km nord\u00f6stlich von Port Harcourt<\/p>\n<h2>Eye-Camp<\/h2>\n<p>Auch im Jahr 2025 f\u00fchrte uns unsere Reise nach Nigeria, um dort im Januar zum 7. Mal das Eye Camp in Ihitte\/Uboma durchzuf\u00fchren. Was einerseits zu einer vertrauten Routine geworden ist, bleibt andererseits eine immer wieder herausfordernde Mission. Unser Team ist im Laufe der Jahre zu einer harmonischen Einheit zusammengewachsen.<br \/>\nDie Anreise folgte dem bew\u00e4hrten Schema: Von Frankfurt aus flogen wir nach Port Harcourt, wo wir nach dem langen Flug die erste Nacht in einem Hotel verbrachten. Am n\u00e4chsten Tag ging es dann im Konvoi und mit Polizeischutz weiter nach Ihitte, um die Sicherheit auf den unberechenbaren Stra\u00dfen Nigerias zu gew\u00e4hrleisten. Diese dreist\u00fcndige Fahrt f\u00fchrte uns \u00fcber extrem holprige Stra\u00dfen, vorbei an chaotischen Verkehrsstr\u00f6men und durch dichte Menschenmengen \u2013 Eindr\u00fccke, die uns immer wieder vor Augen f\u00fchren, wie anders das Leben hier abl\u00e4uft.<\/p>\n<p>Kaum im Madonna Austrian Hospital angekommen, legten wir ohne Verz\u00f6gerung mit den Vorbereitungen f\u00fcr die bevorstehenden Untersuchungen und Operationen los. Bereits bei unserer Ankunft warteten viele Patientinnen und Patienten, die geduldig auf ihre Graue Star Operation hofften. Wie auch in den Jahren zuvor waren wir tief beeindruckt von den fortgeschrittenen Linsentr\u00fcbungen und den daraus resultierenden Sehbeeintr\u00e4chtigungen, die in dieser Auspr\u00e4gung in Europa kaum noch vorkommen. Diese gravierenden Krankheitsbilder zeigten uns erneut, wie essenziell unser Einsatz f\u00fcr die Menschen vor Ort ist.<br \/>\nDurch die hervorragende Planung und Organisation sowie die eingespielte Zusammenarbeit unseres Teams konnten wir in nur vier OP-Tagen insgesamt 138 Katarakt-Operationen durchf\u00fchren. Besonders hilfreich war dabei unsere optimierte Logistik, die es uns erm\u00f6glichte, die Abl\u00e4ufe effizient zu gestalten und so vielen Menschen wie m\u00f6glich zu helfen.<br \/>\nAm Tag nach den Operationen wurden alle Patientinnen und Patienten sorgf\u00e4ltig untersucht. Sie erhielten Augentropfen zur Nachsorge und sch\u00fctzende Sonnenbrillen, bevor sie sich auf den oft langen Heimweg in ihre entlegenen D\u00f6rfer machten. Die Dankbarkeit und Freude in ihren Gesichtern ber\u00fchrten uns tief und gaben uns die Gewissheit, dass unsere Arbeit hier wirklich etwas bewirkt.<\/p>\n<p>Nachdem wir den Laser dank des Vereins bereits im letzten Jahr mitbringen konnten, setzten wir ihn auch dieses Jahr erfolgreich ein. Aber auch in unserer Abwesenheit wurden damit im letzten Jahr vom nigerianischen Optometristen Dr. Williams \u00fcber 50 Patientinnen und Patienten von ihrem Nachstar geheilt.<br \/>\nAuch in den Nebenr\u00e4umen waren die Allgemeinchirurgen und Kinderchirurgen wieder im Einsatz und f\u00fchrten verschiedene Operationen durch \u2013 von der Behandlung von Hernien bis hin zu Kaiserschnitten. Gleichzeitig waren die Orthoptistinnen in der \u201eBrillenstra\u00dfe\u201c aktiv und gaben eine Vielzahl an optischen Brillen aus.<br \/>\nEin emotionaler H\u00f6hepunkt unserer Reise war die Feier zum 25-j\u00e4hrigen Priesterjubil\u00e4um und dem 25-j\u00e4hrigen Bestehen der \u201eMedical Mission\u201c von Pfarrer Emeka. Zu diesem Anlass wurde eine feierliche Messe abgehalten, gefolgt von einer traditionellen Feier in den Kreisen von Familie und Freunden. Diese bewegende Zusammenkunft zeigte uns einmal mehr, wie tief die Arbeit von Pfarrer Emeka in der Gemeinschaft verwurzelt ist und welchen Unterschied sie im Leben der Menschen macht.<br \/>\nBesonders beeindruckt waren wir auch vom Baufortschritt des Wohnheims f\u00fcr die Klosterschwestern, das fast fertiggestellt ist. Bei einem Besuch vor Ort konnten wir uns selbst ein Bild davon machen, wie durch die gro\u00dfz\u00fcgige Unterst\u00fctzung vieler Spenderinnen und Spender ein wichtiger Ort der Zuflucht und Gemeinschaft entsteht.<br \/>\nNach einer Woche voller Eindr\u00fccke, intensiver Arbeit und bewegender Begegnungen verabschiedeten wir uns von unserem gro\u00dfz\u00fcgigen Gastgeber Pfarrer Emeka und seiner Familie, die uns w\u00e4hrend unseres Aufenthalts mit viel Herzlichkeit aufgenommen hatten.<br \/>\nErf\u00fcllt von Dankbarkeit und dem Gef\u00fchl, wirklich etwas bewirkt zu haben, traten wir die Heimreise an. Das Eye Camp 2025 war ein gro\u00dfer Erfolg, der durch die unerm\u00fcdliche Arbeit unseres eingespielten Teams und die hervorragende Organisation durch Univ. Prof. Clemens Vass und Univ. Prof. Christoph Faschinger m\u00f6glich wurde. Mit neuen Erfahrungen und voller Motivation blicken wir bereits jetzt auf das n\u00e4chste Eye Camp im kommenden Jahr.<br \/>\n(Bericht verfasst von Dr. Nikolaus Hommer, Februar 2025)<\/p>\n<h2>Ausgaben Eye Camp Nigeria J\u00e4nner 2025<\/h2>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Apotheke Eye Camp Vass<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">774,04<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Apotheke Eye Camp Vass<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">874,37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Askin Hydrodissektionskan\u00fclen<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">216,48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zeiss Mikroskop Motor Reparatur<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">1.159,54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Zeiss R\u00fcckzahlung Skonto Mikroskop Motor<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">23,66<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Oertli Phakokasetten Vitrektomie<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">4.376,80<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Aurolab (Linsen, Visko, Auroblue, N\u00e4hte, etc)<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">5.963,00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Aurolab Spesen<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">26,00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Fresenius Kabi Aqua bidest, Ringer<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">394,79<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Apotheke Rettenbach<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">1.344,49<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Lohmann Rauscher 144 Kitpacks Nigeria<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">5.259,42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Visageb\u00fchren 9 Personen Eye Camp Nigeria<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">1.710,00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cemcon Transport Material nach Nigeria<\/td>\n<td style=\"text-align: right;\">4.336,45<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"font-weight: bold;\">Summe<\/td>\n<td style=\"font-weight: bold; text-align: right;\">26.459,04<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"panel-1438-0-0-1\" class=\"so-panel widget widget_media_gallery panel-last-child\" data-index=\"1\" ><div style=\"text-align: left;\" data-title-color=\"#443f3f\" data-headings-color=\"#443f3f\" class=\"panel-widget-style panel-widget-style-for-1438-0-0-1\" ><h3 class=\"widget-title\">Fotos Nigeria 2025<\/h3><div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1438 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/index.php\/2025\/03\/01\/nigeria-2025\/patientin1\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/patientin1.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/index.php\/2025\/03\/01\/nigeria-2025\/patientin2\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/patientin2.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/index.php\/2025\/03\/01\/nigeria-2025\/bild3-3\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/bild3.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/index.php\/2025\/03\/01\/nigeria-2025\/patient1\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"100\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/patient1.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/index.php\/2025\/03\/01\/nigeria-2025\/patientengruppe\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"113\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.sehenohnegrenzen.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/patientengruppe.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>55. 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